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  1. #1
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    Standard Storj - Speicher vermieten

    Guten Morgen Community,

    funktioniert es denn seinen NAS Synology bei Anbietern wie z.B. Storj als Speicherplatz anzubieten oder ist das aktuell nur für "normale" PC´s möglich. Erlich gesagt, steige ich da nicht ganz durch und wäre super, wenn mich jemand aufklären könnte.

    Viele Grüße und einen schönen Feiertag

  2. #2
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    Hallo Tom,

    1,5 Jahre alt deine Frage, aber ich antworte trotzdem. Ein eindeutiges "JA"!

    Hinter der web-GUI von Synology läuft ein (quasi) normales Linux. Ich betreibe schon seit Mitte des Jahres einen storage knoten und bekomme kräftig Ether überwiesen. Ich zog mir die Docker GUI-app vom synology app-store und dann kannst du das per GUI oder eben per putty commando basiert machen. Du brauchst ein Ethereum wallet und Speicherplatz und los gehts.

  3. #3
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    Hi, grade da drüber gestolpert. Das hört sich interessant an. Kannst du da ein paar mehr Infos raushauen? Welchen Docker-Container brauche ich genau? Lohnt sich das bei ca. 3TB an vefügbarem Speicherplatz?
    DS415+
    * CPU-Fix
    * 3x Seagate Ironwolf 4TB --> SHR/RAID5
    * 1x Samsung 850 500GB SSD --> Cache
    RT1900ac

  4. #4
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    Storj hat eine paar Anforderungen für den Betrieb:
    • 1 Prozessor-Core
    • mindestens 500GB Diskspace
    • mindestens 2TB Datenvolumen pro Monat
    • mindestens 5MBit/s Upload
    • mindestens 25Mbit/s Download
    • maximal 5 Std. / Monat Downtime des Systems


    Wenn das alles vorhanden ist, kannst Du Dich auf storj.io anmelden.
    Aber was im Monat für einen dabei rausspringt, würde mich auch interessieren. Vor allen: Sind die angegebenen Bandbreiten meiner Leitung dauerhaft blockiert? Soweit ich gelesen habe, testet das Netzwerk 1x / Stunde, ob Du als Knoten erreichbar bist. Aber wie hoch ist die Auslastung meiner Leitung generell?
    Produktivsystem: DS416play (8GB Upgrade) || Backupsystem: DS215j
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  5. #5
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    Storj ist ein US Startup, die das alles OpenSource betreiben. Sie hatten eine Version V2 am laufen, die nicht mehr weiter skalierbar ist. Aktuell ist die Version V3 im beta Status. Für Informationen bitte selber auf deren Homepage informieren. Die haben einen Kosten-Estimator: https://storj.io/storage-node-estimator: https://storj.io/storage-node-estimator

    Dort siehst du, dass sich nicht die "lagernden" Daten (also TB) lohnen, sondern der Upload. d.h. du brauchst eher eine schnelle Internetverbindung (upload) als viel Speicherplatzt. Aber klar, je mehr Daten bei dir liegen, deto höher die Wahrscheinlichkeit, dass da Daten liegen, auf die die Leute zugreifen und sie nicht nur "parken". Ich kenne jetzt leider nicht die Clientseite, also die Produkte, die man abschließen kann um Cloudspeicher dort zu mieten, aber bei Amazon S3 wird z.B. unterschieden zwischen "Backup-Speicher (=billig) sprich Speicher mit wenig schnellem Zugriff, und andrerseits fast-Zugriff Speicher. Wenn du nun einen Knoten betreibst, der einen schnellen Zugriff gewährleistet (weil viel uplad speed), dann werden sicher auch eher die Daten für den fast-zugriff auf deinen Knoten verteilt/zugewiesen. Damit hast du dann später mehr upload (=mehr Einnahmen).

    Stand heute habe ich "nur" eine Leitung mit einem 5.000 MBit Upload. Ich mache ca. 10-15$ im Monat und vermiete grade auch "nur" 650GB. Bei uns wird im kommenden Jahr Glasfaser (FTTH) verlegt, sodass ich einen upload von bis zu 250 MBit haben könnte. Ich denke, dann stocke ich meine Synology (2bay) auf eine 6Bay auf und knalle richtig TB rein. Ich setze grade parallel ein Raspi 4 mit einem 2,5" HDD Raid-Verbund auf um den bei meinen Eltern im Haus zu betreiben (die nutzen Ihre Bandbreite quasi garnicht).
    Man muss bei den Erträgen noch die Stromkosten gegenrechnen. Anderst sieht es aus, wenn man seine NAS sowieso betreibt....

  6. #6
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    Vielen Dank für Deine Erläuterungen! Ich nehme an, Dein
    Zitat Zitat von Heidi Beitrag anzeigen
    Stand heute habe ich "nur" eine Leitung mit einem 5.000 MBit Upload.
    bedeutet 5MBit/s und nicht 5000, oder?!
    Aber 10-15$ / Monat klingen ja nicht schlecht, damit hätte man die Stromkosten ja wieder drin.

    Was würdest Du denn sagen, wie "dicht" Deine Leitung durch storj ist? Merkt man das im Alltag sehr?
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    Zufriedener Nutzer von Ultimate Backup

  7. #7
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    Natürlich meine ich 5.000 kbit !

    Die 10$ machen schon Freude, ja. Im Moment ist wie gesagt das dezentrale Cloud-Netzwerk noch im Aufbau. Laut deren Homepage wird der Speicher auch grade nur an beta-tester und Entwickler vergeben, es kommt zum Jahreswechsel oder Anfang 2020 dann zum richtigen Start. Dann wird das sicher noch mehr sein.

    Unterschätze nicht die Hardwareanschaffung und den Service/Administration (den DU dann machen musst). Es sind dann Platten im Einsatz die ggf. permanent geschrieben werden (vielleicht ist da eine WD purple am besten geeignet).

    Ich merke nix vom Verstopfen der Leitung. Aber merkt man das bei eine 5.000er Leitung. Abends wenn hier in der Siedlung alle Netflixen, dann ist die Leitung eh dicht. Ich freue mich schon auf mein eigenes Glasfaserkabel im Keller auf dessen Verteiler-Port dann niemand anders mit draufhockt.

  8. #8
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    Ok, dann bin ich nicht mehr ganz so neidisch auf Deinen Upload!

    Gut zu wissen, dass es sich so auswirkt, als dass man mit der Leitung gar nichts mehr anstellen kann!

    Da meine DiskStation eh durchläuft, wäre das ok für mich. Aber ich gebe Dir Recht: Man sollte den Aufwand, den man selbst da rein steckt nicht außer Acht lassen. Ich würde es halt nur mal gern ausprobieren, da mir solche Dinge Spaß machen. Wenn man dann noch etwas Geld für seine Stromrechnung bekommt: umso besser!

    Aber ist es nicht so, dass man das Ganze 1x aufsetzt und dann läuft es? Oder musst Du zwischendurch noch administrieren?

    Eine weitere Frage: Bisher habe ich diesen Leitfaden im Forum gefunden: storj-Foum - Synology docker gui configuration. An welcher Dokumentation hast Du Dich lang gehangelt? Wenn ich es richtig verstehe, sollte man unbedingt per CLI und nicht per GUI den Container aufsetzen, da durch die GUI nicht der :beta-Tag verwendet wird?
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  9. #9
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    Dass war auch meine Intention. Ich habe eine große Solaranlage auf dem Dach, deren Strom ich (60% Regelung) verpuffen lassen muss und im Keller eine Synology NAS. Bitcoins minen ist ja nicht mehr rentabel, aber ich habe auch "Freude" an solchen Spielereien.

    Im Prinzip hast du recht, man setzt das 1x auf und dann ist es ja LINUX. Also, läuft, läuft, läuft. Aktuell ist es aber so, dass ca. alle 4 Wochen ein update kommt. Hierbei muss man also "nur" den Container stoppen und removen, dann das neue image ziehen per pull-Befehl. Mit der eingangs gelisteten Commandzeile dann einen neuen Container aufsetzen und fertig.

    Aber mit der V3 Version haben sie jetzt richtig hohe Ansprüche an die Stabilität und Verfügbarkeit eingeführt. Der Server darf im Monat max. 5 Std down sein. Also solltest du ein stabiles System und Stromnetz daheim haben, oder eine USV und ein Raid-Verbund und und und.
    Aber ja, eigentlich ist der Aufwand gering. Mir kommt es grade nur so vor, weil ich ja einen zweiten Knoten aufsetze und bei Raspberry ist alles anders (bspw Stromversorgung, Raid, etc.). Naja.


    Wie man die Docker GUI über die Synology-Usere-Apps zieht ist weitläufig bekannt. Im Anschluss hangelst du dich durch deren sehr gute Dokumentation. https://documentation.storj.io/ Du musst erst noch einen autentification-token beantragen. Das kann manchmal dauern. Ich habe auf einen mal 1 Woche gewartet, ein anderer war in 2 min da. Das liegt laut deren Aussage (die Dokumentieren echt viel und gut auf deren Homepage) daran, dass Sie nicht zu viel und zu schnell Knoten erstellen lassen wollen. Weil wenn zu viele Leute Knoten erstellen, dann sind mehr Knoten als Daten da. Dann kommen wenig Daten auf die Knoten, dann gibts wenig Ether und die Knotenbetreiber sagen, was fürn Müll, und steigen wieder aus. Also ja nachdem wieviele Daten grade hochgeladen werden (also je nachdem wie schnell die clientnutzerseite wächst) wächst auch die Knotenseite...

    Ich kann nicht verstehen, warum die GUI so abgelehnt wird. Wahrscheinlich sehen das die Linux nerds nicht gerne, dass ihr einmaliges Nerdwissen um die CLI nun für jede Hausfrau machbar ist Aber wie gesagt, ich arbeite ach gerne in der CLI (seit dem erst!) und es geht ja per copy-past auch unschlagbar schneller als mit der GUI. Aber Übersichtlicher ist die GUI. Auch in der GUI kann man denrichtigen Container (man muss den BETA nehmen, nicht den LATEST) runterladen. Du kannst auch per CLI den pull-befehl
    sudo docker pull storjlabs/storagenode:beta
    verwenden, dann wird das richtige Abbild geladen und dann den Container per GUI aufsetzen. Aber wie gesagt, einfach den CLI Befehls-Block von deren Homepage in die Shell einfügen und ausführen....

  10. #10
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    Das klingt ja nach einem netten Konzept mit der Anlage auf dem Dach, da zahlt man dann ja zum Teil nicht mal für die von der DiskStation verbrauchten Leistung.

    Ok, danke, dann werde ich versuchen, mich an der Dokumentation zu orientieren. Ich war nur etwas verwundert, da Du ja in dem anderen Thread geschrieben hattest, dass Du die Meldung im Web-Interface von Storj bekommst, dass Dein Node offline ist. Daher dachte ich, dass es zur Zeit mit der 1:1-Anleitung und der Docker-GUI nicht funktioniert.

    Den autentification-token habe ich schon erhalten. Das ging erfreulich schnell. Daher versuche ich jetzt zu verstehen, wie ich das Ganze aufsetze

    Aber trotz der entspannten Einrichtung per GUI werde ich schauen, wie das Ganze per CLI läuft. Eigentlich versuche ich für meine Container immer compose-files zu nutzen um so im Falle eines notwenigen Neustartes nur kurz eine Zeile in die CLI eingeben zu müssen - die Angaben aus der compose regeln dann den Rest.

    Ok, dann hatte ich das ja richtig gelesen, dass man die Beta-Version nehmen soll.
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