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  1. #21

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    Also ich habe eine DS 712+ die bei mir im Netzwerk steht. Diese wird täglich über VPN-Tunnel zu einer Off-Site (entfernter Haushalt meiner Mutter) auf eine alte Buffalo Linkstation (rsync-kompatibel) unverschlüsselt gesichert. Zusätzlich sichere ich die DS712+ auf eine externe USB-Platte per Autorun-Script (beim Anschließen der Platte). Die USB-Platte hängt nur am Netz solange die Sicherung läuft.

    Als nächstes werde ich mir eine USV gönnen.

    Das wars kurz und knackig zu meiner Backup-Strategie.

    Ich denke man kann es beim Thema Backup total unter- aber auch übertreiben. Es kommt doch immer darauf an, wie wichtig einem die Daten sind - und dementsprechend sollte man auch seine Backupstrategie wählen.

    Viele Grüße

  2. #22
    Moderator Avatar von jahlives
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    Zitat Zitat von soerenwagneremden Beitrag anzeigen
    Als nächstes werde ich mir eine USV gönnen.
    das ist eine sehr sinnvolle Investition. Ich selber war schon ein paar Mal sehr froh drum :-)
    Was im Leben zählt, ist nicht, dass wir gelebt haben. Sondern, wie wir das Leben von anderen verändert haben (Rolihlahla "Nelson" Mandela 1918-2013)

  3. #23
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    Hallo, bin neu hier - sehr informatives Forum.

    Am Thema "Sicherungsstrategie" versuche ich mich schon seit meinem ersten PC (1986), aber es blieb immer halbherzig und inkonsequent umgestzt. Mir schwebt nun vor, eine DS (z.B. DS 713+) zum Hauptspeicher im LAN zu machen, ohne dass alles nochmal auf den Arbeitsrechnern gespeichert bleibt. Also muss ein blitzsauberes Backup-Konzept her.

    Bevor ich mich hier aber in die eigentliche Konzeptdiskussion wage, habe ich ein paar technische Fragen:

    (1) USV: klingt logisch, sinnvoll und scheint erschwinglich. Aber: Was passiert denn eigentlich, wenn die USV wegen Stromausfall auf Batteriebetrieb schaltet (scheint uns ja in Zukunft dank Energiewende genauso zu drohen, wie in jeder anderen Bananenrepublik; wir hatten letztes Jahr 8 Stunden Stromausfall am Stück und weitere längere Ausfälle am folgenden Tag, bis alles wieder glatt lief). Dann müsste die DS doch eigentlich drauf reagieren und in einen "sicheren Modus" fahren, d.h. weitere Schreibzugriffe blockieren, solange die Batterie noch Saft liefert ?

    (2) DX513 statt externer USB-Platte: Welchen technischen Vorteil hätte es, zum Backup des DS (z.B. eines DS 713+) ein DX513 zu nehmen, statt händisch anzusteckender (beliebiger) USB-Platten ? Rein gefühlsmäßig scheinen mir 5 separate USB-Drives, von denen immer nur eines zum Backup angeschaltet wird, die sicherere Lösung zu sein. Oder ist sichergestellt, dass ein sterbendes DS 713+ schlimmstenfalls das eine Laufwerke im DX513, auf das gerade gesichert wird, mit in den Abgrund reißt, die übrigen Drives im DS513 aber nicht ?

  4. #24

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    Hallo

    USV: DS merkt wie lange noch Saft auf der USV ist (wird entsprechend über USB kommuniziert). Wenn USV dann zur Neige geht, fährt die DS sicher runter. - Ist also so wie du es selbst sagst.

    Backup der DS: Ist m.E. hier schon genug zu gesagt - Backup sollte nicht direkt neben der DS stehen. und Punkt. Ansonsten planst du doch (kenne DX513 nicht) ein mehr Generationen Backup. Damit sollte doch alles in Butter sein - oder verstehe ich etwas falsch.

    Olaf
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  5. #25
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    Eine Erweiterungseinheit ist systemspezifisch und funktioniert nur mit einer DS zusammen.
    Von daher finde ich sie für Backupaufgaben nicht wirklich geeignet.

    Fällt deine DS aus, kannst du die DX nirgendwo anders anschliessen, um an deine Daten zu kommen.
    Gruß Ap0phis

    Synology DS111: DSM 5.2-5967 U2 mit 3TB WDred + eSATA: 4TB WDblue, Dreambox (E1), ClarkeTech ET9000 (E2), WDTV live HD MediaPlayer
    Synology DS411j DSM 5.2-5967 U2 mit 9TB div. HDDs (basic) im Aufbau als Video- und Backup-Server

    APC Back-UPS ES 550 VA (TV, DS, 2x SAT-Receiver, Mediaplayer) :: APC Back-UPS ES 325 VA (Router, Telefon)
    Daten ohne Backup sind unwichtige Daten! Ein RAID ersetzt kein Backup! ... sonst hieße es möglicherweise SAID!

  6. #26
    Moderator Avatar von jahlives
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    [QUOTE=ong10;298645]USV: DS merkt wie lange noch Saft auf der USV ist (wird entsprechend über USB kommuniziert). Wenn USV dann zur Neige geht, fährt die DS sicher runter. - Ist also so wie du es selbst sagst.[/QUOTE]
    jein ;-) Die DS fährt nicht wirklich runter, sondern begibt sich nur in einen abgesicherten Zustand d.h. v.a die Dateissteme werden nur noch lesend eingehängt. Sie läuft aber in dem Sinne noch, auch wenn die USV fast am Batterieende ist. Würde sie komplett runterfahren, dann könnte sie nicht mehr automatisch starten sobald die USV wieder Netzstrom hat
    Was im Leben zählt, ist nicht, dass wir gelebt haben. Sondern, wie wir das Leben von anderen verändert haben (Rolihlahla "Nelson" Mandela 1918-2013)

  7. #27
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    So ist es.
    Die DS kann dann wenn gewünscht sogar noch die USV komplett ausschalten, damit der Akku nicht ganz leer gesaugt wird.
    Gruß Ap0phis

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  8. #28

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    Hallo,

    ja, stimmt, hatte ich wohl verwechselt. Bin aber dennoch davon überzeugt, dass dies wesentlich besser ist als einfach Strom aus...

    usv.png

    Olaf
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  9. #29
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    Danke, Olaf.

    Zitat Zitat von ong10 Beitrag anzeigen
    Backup der DS: Ist m.E. hier schon genug zu gesagt - Backup sollte nicht direkt neben der DS stehen. und Punkt. Ansonsten planst du doch (kenne DX513 nicht) ein mehr Generationen Backup. Damit sollte doch alles in Butter sein - oder verstehe ich etwas falsch.
    Kann sein, dass meine Frage Blödsinn war - sie war einfach nur durch das getriggert, was ich bei Synology zur DX513 gelesen hatte:

    Zitat Zitat von Synology
    Die Synology DX513 kann als eigene lokale Datensicherungslösung für die Synology DiskStation verwendet werden. Wenn Sie als separates Volume erstellt wird, bietet die Synology DX513 eine hervorragende Datensicherungslösung für die lokalen Festplatten im Falle eines Systemausfalls
    Die DS713+ ist als zentraler Datenspeicher angedacht. Derzeit dient zwar - mangels standardisierten Workflows - mein Notebook als primärer Datenspeicher, den ich in unregelmäßigen Abständen (und leider ziemlich selten) mit Acronis manuell auf einige externe USB/eSATA-Platten sichere. Die 500 GB-Festplatte des Notebook reicht noch, läuft allerdings zügig voll (50 bis 100 GB/Jahr). Da der Nachfolger dann nur noch SSD haben soll, wird's aber bald eng und/oder teuer. Vermutlich werde ich als erstes alle Fotos runterwerfen und diese dann nur noch auf dem NAS halten und auch dort bearbeiten.

    Die Vorstellung war deshalb, dass die DS713+ täglich inkrementell auf die DX513 gesichert wird (ja, ältere Versionen sollten wiederherstellbar sein), in der Annahme, dass die DX513 nicht kontinuierlich durchlaufen muss, sondern von der DS713+ für die Sicherung einmal pro Tag gezielt gestartet und danach wieder heruntergefahren werden kann. Die DX 513 würde dann - da direkt neben der DS713+ stehend - keinen Schutz gegen Elementarschaden (Feuer, Wasser, Enkel, Heuschrecken ...) bilden, sondern mehr gegen Gerätefehler und die berühmten Löschbefehle mit anschließendem Stirnklatscher.

    Zusätzlich dann noch z.B. wöchentliche, rollierende Sicherungen auf diverse externe Platten, die in einen Wandsafe am anderen Ende des(selben) Hauses kommen. Über echte Remote-Sicherungen (Cloud, Freunde, Bankschließfach) habe ich noch nicht ernsthaft nachgedacht. Wäre evtl. in einer zweiten Stufe anzudenken, wenn sich das lokale Konzept mal eingespielt hat. (Nächste Woche kriege ich VDSL 50 geschaltet).

    Auch alle auf den Notebooks liegenden Daten (also quasi alles außer den Fotos) sollen einmal täglich auf der DS gesichert werden (ebenfalls inkrementell). Eine Unterscheidung zwischen wichtig (=zu sichern) und unwichtig (im Fehlerfall manuell wiederherstellen) möchte ich nicht treffen müssen. Bei solchen Versuchen in der Vergangenheit hatte ich mit traumwandlerischer Sicherheit immer das falsche gesichert.

    An sich würde ich bei meinen PCs schon gerne zwischen System (C: ) und Daten (D: ) unterscheiden. Daten werden im Laufe der Zeit immer "besser" (vollständiger) während Windows mit all dem installierten Mist immer instabiler wird. Ein saubere Trennung im Backup-Konzept scheitert aber daran, dass meine Emails irgendwo zwischen diesen Welten hängen. Zwar kann ich in Outlook die Monsterdatei mit all den Emails nach D: verlagern; ich möchte aber nicht wissen, was passiert, wenn ich mal gezwungen bin, ein aktuelles D: Image (mit den aktuellen Daten und Emails) mit einem alten (=stabilen) C: Image zusammen zurückzuspielen. Ich befürchte da das Schlimmste... Bei XP mit Outlook Express waren bei so einer Aktion jedenfalls mal alle Emails komplett futsch.

  10. #30
    Anwender Avatar von theMario
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    Thema Backup:

    1. genug Backups kann man nicht haben - kommt immer darauf an wie negativ man sich "einen" Ausfall zurechtdenken (spinnen) kann. Aber wer noch plant und kein Backup hat, ist schon einmal ein Verlierer.

    2. Ein Backup ist zu wenig - ja, das ist am Ende so, weil a: es gibt einen Grund, weshalb man ein Backup braucht und bei einem NAS liegt es nicht daran, dass das Medium vor der Wiederherstellung heruntergefallen ist (mir 2x passiert - Notebook neu aufgesetzt & externe Platte mit Backup angestöpselt & ditsch upps da unten liegt sie nun und schleift intern - (auch) deshalb NAS) aber wer z.Bsp geizig bei Computerkosten ist, wie ich - der muß schon tief in die Tasche greifen. Gehen wir mal von einem PC mit Raid 0 (für den Geizhals ein muß!) aus und das NAS bekommt ein Raid 0 ist doch klar. Jetzt kommt "Aus Erfahrung Gut" und dreht während beide Geräte laufen, den Hahn zu und die Raid0 sind tot. Eine Reperatur ist fehlgeschlagen bzw. nicht möglich - alle Daten sind weg und was bleibt, ist der Ärger über die Stromkosten während der Backuperstellung über das sinnlos angeschaffte NAS reden wir dann nicht mehr. Wir bauen alles neu auf und kaufen uns eine USV. Die Vergangenheit ist dann vergessen und wir warten auf den nächsten GAU vom DAU - denn die größte Fehlerquelle an einem Rechner ist der User. Glaubt mir, ein Rechner geht nicht kaputt, wenn er original verpackt an einem vom Hersteller zugelassenen Ort steht. Höhere Gewalt und Vandalismus lassen wir mal außen vor.

    3. Warum schaffen wir uns nun ein NAS an - zum Backup sichern - ok, so weit so gut. Aber dann schauen wir und sehen, das NAS kann ja viel mehr und die eine oder andere Aufgabe des PC (der ja im Haushalt immer DER Stromfresser ist, der stinkt, der Krach macht und überhaupt, was macht man(n) da überhaupt immer dran), übernimmt das NAS. Ups, schon haben wir einen kleinen zweiten PC und der läuft und läuft und läuft... und dann iss er auch kaputt. Als einziges Backup - sinnlos. Am Ende hat man zwei Rechner, die unterschiedliche Sachen tragen, ggf. noch ein Backup vom heimischen PC und dann war es das.
    Machen wir uns doch nichts vor, bei der Überlegung sich ein NAS anzuschaffen kommt man ja auf die zwangsläufige Überlegung, weshalb ein NAS und keine externe HD am Router. Somit ist ja schon der Grundstein gelegt, weshalb es am Ende auch nur ein (kleiner) Home-PC wird. Bei den Möglichkeiten eines NAS braucht fast jeder die Eine oder andere technische Möglichkeit einer Station - das ist auch gut so. Nachdem man nun feststellt, was man mit einem NAS hat... brauchen wir ein Backup.

    Somit steht ein Jeder wieder vor dem Problem, vor dem er/sie schon vor dem Kauf eines NAS steht.

    Wer ein NAS als reine Backupstation nutzen möchte, sollte sich eine zweite Backuplösung gönnen. Einerseits sollte man ein Programm für jedes zu sicherndes System selbst zulegen und automatisiert sichern und die Sicherungen prüfen und seine wichtigsten persönlichen Sachen nochmals "einpacken" und sichern. Es gibt viele Sachen, welche wir einmal im Leben für wichtig ansehen, welche es nicht in unsere Gegenwart schaffen. Man sollte aber immer selbst bestimmen, was aus unserer Vergangenheit keine Rolle mehr spielen soll, weil es persönlich gelöscht wurde und nicht einen Unfall gab, dessen Verluste hätten vermieden werden können. Leben ist immer was passiert, wenn man etwas Anderes plant. Ein ungewollter Datenverlust ist auch immer ein Identitätsverlust.

    LG theMario
    Nichts, was sich lohnt zu tun, ist einfach.

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