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  1. #1

    Idee Zweites NAS oder Erweiterungseinheit?

    Ich habe unter anderem eine DS1517, die mir in erster Linie als Ablage für Videomaterial dient und mit 5x10TB IronWolf im Raid 5 bestückt ist. In puncto Ausstattung und Leistung reicht mir das Modell vollkommen aus. Da es aber als Ergänzung derzeit kein wirklich passendes 5bay-Modell mit vergleichbarer Leistung zum akzeptablen Preis gibt- die DS1019+ ist mir da etwas überdimensioniert-, stellt sich mir die Frage, ob eine Speichererweiterung mit einer DX517 Sinn macht. Ich strebe da ein zusätzliches Volume an, keine Volumeerweiterung. Hier im Forum findet man in erster Linie Hinweise, die von einem Einsatz einer Erweiterung als Volumeerweiterung abraten, da wohl die eSATA-Anbindung nicht als besonders zuverlässig gilt.

    Daher stellt sich mir die Frage, welche Pros und Contras es für den von mir gedachten Einsatzzweck gibt, vielleicht auch mit ein paar Hintergrundinfos.

    Die beiden Geräte, also zwei NAS bzw. NAS und Erweiterungseinheit, würden sowieso parallel laufen.
    Ein Austausch der Festplatten gegen größere Modelle kommt nicht in Betracht, da der zusätzliche Speicher gemessen am finanziellen Einsatz ungenügend wäre, und ich keine wirkliche Verwendung für die freiwerdenden HDDs hätte, da für die Backups bereits genug ältere Festplatten vorhanden sind.

  2. #2
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    Der Preisunterschied zwischen NAS und Expansion unit ist nicht so gross finde ich, dann lieber ein 2.NAS, wäre meine Entscheidung.
    Die units, die nur über eSATA angebunden werden sind auch nicht so performant wie die der grösseren Modelle, die mit dem Bus gekoppelt werden.
    • verwendete Typenreihen:
    • Synology: RS1619xs+, RX1217RP, RS815RP+, DS916+, S418play * HP Server * Lenovo Server *
    • Router/Modem: Draytek Vigor130, 2960 * Fritzbox 6591C, 7490, 7590 * Technicolor TC4400 *
    • LAN/WLAN: Ubiquiti UniFi US-8-60W, Cloud Key, AC PRO * Draytek Vigor 1280G, P2280X, AP910C *
    • USV: CyberPower Rackmount Serie 1000VA * BlueWalker VI 3000, FI 3000 * Eaton Ellipse ECO800 *

  3. #3
    Anwender
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    4.446

    Standard

    Ergänzend zu #2:
    Volumen-Management (DX = nur als eigenes eigenes Volume möglich), Möglichkeit der Wackel-Kontakt (einige Threads hier), Management von Ruhezustand/Hibernation (weiß nimmer genau, aber das lässt sich nicht stets analog zu DS managen, sondern wie eher als externe Festplatte - gab auch genügend Threads hier) -> dies alles soll bei der Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.
    LG TeXniXo
    _________________________________________
    Produktivsystem: DS916+ (8GB) | DSM 6.2.x | 3 x WD Red 4TB (SHR) | ext4
    Backupsystem - Teil I: DS418j (1GB) | DSM 6.2.x | 3 x Seagate 1TB (JBOD) & 1 x WD Red 10 TB (SHR) | ext4
    Backupsystem - Teil II: Externe HDD | Western Digital | 3 TB


    Relevante Seiten: Support-Kontaktformular | RAID-Rechner | Synology Assistent WIN / Synology Assistent MAC | Feature Request

  4. #4

    Standard

    Ich tendiere auch lieber zu einer "vollständigen" 2. DS, aus mehreren Gründen:

    *) preislich kein wirklich nennenswerter Unterschied (²)
    *) bei Ausfall von der "Steuer"-DS ist die Erweiterungseinheit ein Stück schwarzer Gehäusewürfel mit Null Funktionen
    *) bei "nur" Verwendung zur Datensicherung kann auf der zweiten DS der Zeitplan aktiviert werden und die "Backup" -DS schaltet sich nur für den Zeitraum vom Backup autom Ein- u. wieder aus.
    *) die Backup-DS kann irgendwo stehen, die Erweiterungseinheit MUSS in der Nähe der DS stehen, dh. bei Wasserschaden usw. ist die DS und die Erweiterungseinheit gleich mit weg

    (²) nmW besitzen die DX- Erweitungseinheiten keine kostenlos integrierten 2 Kameralizenzen für die SS. Hingegen sind bei jeder DS autom immer 2 Kameralizenzen inkludiert. Der Preis für 2 Lizenzen ca. 100 Euro.

    Also bei einem Preis von ~ 500 Euro für eine DX Einheit, da würde ich gleich eine "vollständige" DS nehmen.
    Verwaltung geht auch ganz einfach, auf der 1. DS CMS installieren und auf der 2. DS ebenfalls.
    Die 1. DS kann dann eine zweite, oder auch viele DSen "verwalten", zB bei Updates usw:

    cms_dsen_verwaltung.jpg

    Gibt es jetzt also ein Update zB für die Audiostation dann auf "Aktualisieren" klicken und aus der Liste die "verwalteten" DSen auswählen und in der Liste wieder 1x auf Aktualisieren klicken.
    Das Paket Audiostation wird dann autom auf allen ausgewählten DSen aktualisiert. Also zB auf der Haupt-DS und zeitgleich auf allen DS(en) welche in diesem CMS verbunden sind.
    Die Liste ist getrennt nach DSM und Paketen, falls man zB alle Pakete aktualisieren will, aber DSM vorerst nur auf einer DS aktualisiert werden soll.
    Selbstverständlich kann man sich auch weiterhin auf den DSen wie gewohnt in deren DSM einloggen und wie gewohnt verwenden. Mit CMS ist es halt einfacher, schneller und Übersichtlicher.
    Der Hinweis auf CMS nur falls der Einwand kommen sollte die Administration der DS(en) wird dann mühsam und man muss alles doppelt (dreifach usw.) machen, mit CMS bleibt es der gleiche Aufwand wie für eine DS.

    ACHTUNG!
    NICHT alle Modelle unterstützen CMS! Bitte vorher genau nachsehen ob die DS auch CMS unterstützt!

    Hinweis:
    Das Paket CMS wird nur auf der Haupt-DS installiert und dort werden dann die weiteren gewünschten DS(en) hinzugefügt. In diesen hinzugefügten DSen erscheint dann lediglich im DSM>Hauptmenü>Systemsteuerung> der zusätzliche Eintrag CMS, dies erfolgt automatisch und hat nur 2 Funktionen, Trennen von der Haupt-DS und Senden einer Testnachricht.
    Geändert von Kurt-oe1kyw (23.05.2020 um 05:47 Uhr)
    Synology DS 916+ | 8 GB RAM | @ DSM 6.2.3 - 25426-U0
    1x Western Digital Red WD60EFRX @ SHR, ext4
    3x Western Digital Red WD100EFAX @ SHR, ext4
    Synology DS 218+ | 16 GB (8+8) RAM | @ DSM 6.2.3 - 25426-U0 (Backup DS)
    2x Western Digital Red WD100EFAX @ Basis, ext4
    Backup: 3x ext. HDDs USB 3.0 @ GPT / NTFS + ext4
    Backup: Dockingstation Inateck FD1003 USB 3.0 @ ext4
    USV: APC Back-Ups Pro 1500
    usbshare Nummern frei definieren: <Anleitung klick>

  5. #5
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    2.463

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    Es haben sich auch schon die Anschlüsse der Erweiterungseinheiten geändert, so dass man die alten Erweiterungseinheiten nicht mehr mit den neuen Geräten nutzen kann. Zudem ist eine zweite DS auch wesentlich unabhängiger und kann ggf. später auch noch für andere Dinge (z.B. Offsite-Backup) genutzt werden

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