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  1. #1

    Standard Automatische Datensynchronisation zwischen zwei NAS

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren, ob folgendes Szenario möglich ist:
    Ich habe zwei verschiedene Wohnorte, an denen ich gerne jeweils das gleiche Synology NAS aufstellen würde. Diese sollen jeweils die gleichen Daten enthalten, wobei sich diese über das Internet synchronisieren sollen (entsprechende Internetverbindung natürlich vorausgesetzt). Das hätte den Vorteil, dass es immer ein Backup an räumlich getrennten Orten geben würde und ich egal an welchem Standort auf die Daten zugreifen könnte.

    Herausgefunden habe ich, dass es natürlich möglich ist, von einem NAS ein Backup auf ein Anderes zu erstellen. Nur geht das eben auch gleichzeitig zurück in die andere Richtung? Also egal an welchem Ort ich etwas daraufkopiere, erscheinen die Daten nach einer gewissen Up- und Downloadzeit auch an der anderen Stelle. Ideal wäre natürlich, wenn diese Synchronisation nicht nur zu einer bestimmten Zeit nachts passieren würde, sondern sozusagen laufend, sobald es etwas zu synchronisieren gibt.
    Ist so etwas möglich?

    Vielen Dank!

  2. #2
    Anwender
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    Standard

    Eine entsprechende Leitung vorausgesetzt, könnte das die Lösung sein.
    https://www.synology.com/de-de/dsm/f...h_availability

    Willkommen im Forum.
    Produktivsystem: DS 218+ | 10GB RAM | 2x4TB Seagate Ironwolf @ SHR, btrfs
    Archivsystem: DS 1019+ | 12 GB RAM | 5x10TB Seagate Ironwolf @ SHR, btrfs
    Backupsystem: DS 418play | 6GB RAM | 2x12TB Seagate Exos X14 @Basic, btrfs
    Externes Backup: 3x4TB WD Elements & 3x5TB Seagate Backup Plus + 3x2TB WD Elements @ ext4
    USV: APC Back-UPS Pro 550 & Bluewalker VI 850SE Line-Interaktiv

  3. #3

    Standard

    Danke für den Tipp. Auf den ersten Blick sah das eigentlich auch so aus, wie das, was ich gesucht habe.
    Jetzt hab ich mal weitergelesen und wenn ich es richtig verstanden habe ist dazu aber eine statische IP und eine Gigabit-Netzwerkverbindung zwischen den Servern nötig. Sowas geht vielleicht zwischen Standorten mittelgroßer oder großer Firmen, aber übers "normale" Internet wird das etwas schwierig.
    Naja, eine quasi "Echtzeit" Synchronisation wäre jetzt auch nicht unbedingt das Allerwichtigste.
    Wichtig bei meiner Überlegung wäre eben nur, dass das Backup, wie beschrieben, nicht nur in eine Richtung funktionieren würde.
    Geht sowas auch mit "normalen" Backups?

  4. #4

    Standard

    Klar, du kannst auf jeder Syno mit HyperBackup einen Backup-Job einrichten, mit der jeweils anderen Syno als Ziel. Dazu sind keine statischen IPs nötig, es geht über eine DynDNS-Adresse.

    Allerdings erhältst du damit an jedem Ende eine Backupdatei der jeweils anderen Syno, kein lesbares Volume. Wenn beide den gleichen Datenstand haben, hast du ihn danach 4x. Und keine Lösung dafür, wie du die Datenbestände selbst synchron hältst.

    Die übliche Synchronisation bei Synology zwischen Rechnern und einer Syno ist Drive. Ich weiß allerdings nicht, ob man damit auch Dateien zwischen zwei Synos synchronisiert halten kann. Zwischen einer Syno und einem Rechner (oder auch mehreren) geht es auf alle Fälle.

  5. #5
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    Standard

    Drive war auch mein erster Gedanke. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob es möglich ist Drive-Client auf einer NAS zu installieren. Gefühlsmäßig denke ich eher Nein. Wenn es wirklich darum geht, 2 NASe synchron zu halten, fällt mir außer einem Cluster nichts ein. Möglicherweise übersehe ich da eine einfache Lösung.

    Wenn es um ein Backup geht, natürlich Hyperbackup, Ultimate-Backup, rsync etc. Nur da erschließt sich mir der Sinn des 2-Wege-Backups nicht.
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  6. #6
    Anwender
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    Standard

    @SilverGold
    Vielleicht habe ich nicht verstanden, worum es Dir geht.
    Geht es darum dass die Daten VERFÜGBAR bleiben, wenn eine NAS komplett ausfällt, oder geht es darum, dass die Daten ERHALTEN bleiben, wenn eine NAS komplett ausfällt?
    Das ist mir jetzt nämlich nicht ganz klar.
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  7. #7
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    Standard

    Also erstmal.... HA über das Internet ist mal "so eine Sache"... Zweitens wurde von einer "Synchronisation" gesprochen, das ist keine Sicherung, sondern eine Synchronisation (1. NAS befallen, 2. NAS synchronisiert direkt den ganzen Mist). Was aber bei letzterem mitunter helfen könnte: lokale Backups (z.B. auf USB-HDD) "vor Ort". Also an jedes NAS noch eine ext. HDD gehängt und darauf die Sicherung machen. Die NAS-Geräte synchronisieren dann bidirektional ihren Datenbstand.

  8. #8
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    Standard

    Cluster über Internet nur mit Standleitung und hoher Performance, sonst funktioniert das nicht! Ausserdem wie soll der verzugslose Zugriff auf den Ausfall-Server aussehen, der unter einer ganz anderen IP erreichbar.
    Wenn da das Ursprungs-LAN ebenfalls Probleme hat ist das eine Totgeburt.
    Drive shareync könnte recht problemlos gehen. Dann müssen aber alle Anwender den Server2 als Ausweichadresse kennen und er sollte auch erst im eingetretenen Ausfall durch den Admin zugänglich gemacht werden.
    • verwendete Typenreihen:
    • Synology: RS1619xs+, RX1217RP, RS815RP+, DS916+, S418play * HP Server * Lenovo Server *
    • Router/Modem: Draytek Vigor130, 2960 * Fritzbox 6490C, 7490, 7590 * Technicolor TC4400 *
    • LAN/WLAN: Ubiquiti UniFi US-8-60W, Cloud Key, AC PRO * Draytek Vigor 1280G, P2280X, AP910C *
    • USV: CyberPower Rackmount Serie 1000VA * BlueWalker VI 3000, FI 3000 * Eaton Ellipse ECO800 *

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von RichardB Beitrag anzeigen
    Geht es darum dass die Daten VERFÜGBAR bleiben, wenn eine NAS komplett ausfällt, oder geht es darum, dass die Daten ERHALTEN bleiben, wenn eine NAS komplett ausfällt?
    Es geht eigentlich eher darum, dass die Daten erhalten bleiben. Also Hauptsache die Daten sind nicht weg, wenn ich erst später wieder darauf zugreifen kann ist das nicht so schlimm.

    Wahrscheinlich hatte ich das mit einem Backup nicht ganz richtig verstanden. Ich hatte gedacht, ein Backup macht einfach eine 1:1 Kopie des NAS an einem anderen Ort. Aber offenbar wird dabei eine spezielle Backup-Datei erstellt, die erstmal nicht die Daten in der normalen Dateistruktur enthält. Also war Synchronisation wohl schon eher das bessere Wort.

    Ich nenne mal ein Beispiel, was ich vorhabe. Vielleicht wird es dann klarer:
    Ich kopiere z.B. an Ort A eine Videodatei auf das NAS und möchte dann, dass die Datei nach einer gewissen Zeit auch auf dem NAS an Ort B im selben Ordner usw. vorliegt. So kann ich an Ort B mir diese einfach anschauen. Gebe ich der Datei an Ort B z.B. einen neuen Namen, wird sie auch an Ort A einfach umbenannt.
    Dabei würde ich an Ort A einfach nur auf dem NAS A arbeiten, an Ort B nur auf NAS B. Es muss nicht so sein, dass wenn ich an Ort A bin, dass ich auch sofort auf NAS B zugreifen könnte, falls mein NAS an diesem Ort wo ich gerade bin ausfallen sollte. Ich würde jetzt ja nicht umbedingt davon ausgehen, dass ständig etwas ausfällt, sondern das vielleicht nur einmal oder auch gar nie passiert. Da ist es dann viel wichtiger, dass die Daten eben nicht weg sind.
    Also falls an einem Ort das Haus abbrennt oder das NAS gestohlen wird, ist es nur das wichtigste, dass das andere noch da ist. Dass ich an diesem Ort sofort wieder arbeiten kann wäre dann das kleinste Problem.
    Geändert von SilverGold (25.01.2020 um 20:04 Uhr)

  10. #10
    Anwender
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    Standard

    Ok, jetzt ist es klar. Das ist eindeutig eine Synchronisation.

    Und wie @NSFH schon geschrieben hat, sollte das mit Drive sharesync gehen. Das war die einfache Lösung, die ich übersehen habe, weil ich selbst Drive nur zur Synchronisation zwischen NAS und Clients verwende. Wenn ich mich richtig erinnere ist es bei einer Synchronisation NAS-NAS erforderlich, das Paket Drive Server sowohl auf dem Host-Nas, als auch auf dem Client-Nas zu installieren, damit es klappt.
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