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  1. #1

    Standard Mein erstes NAS, was soll es werden?

    Guten Tag zusammen

    Ich bin Thomas aus der Schweiz und schon länger ein stiller Mitleser. Nach langem hin und her habe ich mich entschieden meine IT auf einen guten Stand zu bringen und in ein NAS zu investieren. Nur in welches?

    Ich habe auf externen Festplatten knapp 2TB Fotos und knapp ein 1TB Filmmaterial. Ansonsten ist auf meine IMac ausser ein paar Dokumente nicht viel.

    Was ist mir wichtig?
    Speed! Ich bin, was Computer und IT angeht, ein ungeduldiger Mensch. Ansonsten aber sehr entspannt! ;-)

    Meine Gedanken kreisen sich um ein 4 Bay-Nas. 2 Platten im RAID1 mit den Fotos (RAW-Format) und dem Filmmaterial. In den anderen 2 Einschüben kleinere Platten nicht im RAID-Verbund um Dokumente, JPG-Fotos um auf dem Handy/ Ipad bereitzustellen und über DS-Photo abrufen zu können und Film um über AppelTV auf den Fernseher zu streamen. Nicht als Datengrab aber für Datei die mir nicht ganz so wichtig sind.

    Vom Speed her wäre es Cool, wenn die Bildbearbeitung direkt auf den Dateien vom NAS gemacht werden könnten und das recht geschmeidig. Also mit dem Lightroomkatalog auf das NAS zu greifen.
    Was steht zu Hause rum. IMac 5K i7 2018 und DGS-108/E Switch von D-Link.

    Das Thema Backup vom ganzen ist dann noch einmal ein anderes Thema.

    Danke für die Tipps

  2. #2
    Anwender Avatar von peterhoffmann
    Registriert seit
    17.12.2014
    Beiträge
    2.472

    Standard

    Speicherbedarf:
    Stelle fest was du hast und schätze ab, was in den nächsten 3 Jahren hinzukommt. Dann noch etwas Puffer dazu und du hast die Größe deines Speicherbedarfs.

    Speed:
    Der Flaschenhals bei aktuellen NAS-Modellen ist die Gigabitschnittstelle. Sie liegt bei maximal 113 MB pro Sekunde. Reicht dir das?

    By the way: Einen sehr netten Nicknamen hast du da gefunden.
    Viele Grüße,
    Peter

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  3. #3

    Standard

    @peterhoffmann

    Würde jetzt mal sagen in 3 Jahren dürften maximal 2 TB dazu kommen.
    Wenn ich ausmisten würde natürlich weniger. Aber da bin ich ein kleiner Datenmessi!

    Keine Ahnung ob 133 MB/Sek reichen, habe kein Plan was das angeht. :-(

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von NASenhaare Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung ob 133 MB/Sek reichen, habe kein Plan was das angeht. :-(
    Solltest Du zwei Rechner haben, könntest Du diese mittels Netzkabel verbinden und die zu bearbeitende grosse Datei auf dem Nachbarrechner (der als 'Server' dient) bearbeiten?
    Dann könntest Du Dir evtl. mal die 'Fluffigkeit' des Netzes antun
    DSM 6.2.2-24922-U3
    DS916+ [8GB] - MASTER mit DX513
    DS415+ [8GB] - BACKUP mit DX213
    DS215+ [1GB] - Master beim Vater
    DS116_' [1GB] - Backup beim Vater
    2x vDSM VMM auf DS415/916
    => HP - Volumes mit DSM

  5. #5

    Standard

    Also die 133 MB/sec sind für jemanden, der an die Mac-Schnittstellen gewöhnt ist, wie Schwimmen in Honig. Macht überhaupt keinen Spass, wenn die tatsächlichen Daten auf dem NAS liegen. Ich löse es so, dass ich die Dateien, die ich bearbeiten möchte, rein lokal halte.

    Um genug schnellen Speicherplatz zu haben, benutze ich zusätzlich zur internen SSD meines MacBook Pro noch eine SanDisk Extreme Portable SSD - die bringt stabil knapp 500 MB/s an Lese-/Schreibleistung, also das 5-fache einer optimal eingerichteten LAN-Verbindung. Das ist dann i.o.. Sie kostet aktuell etwa 150€ für 1TB und 340€ für 2TB. Noch schneller sind echte Thunderbolt-3-SSDs, die kosten dann allerdings auch knapp einen Tausender.

    Für die Durchsicht, Katalogisierung und RAW-Entwicklung nutze ich kein Lightroom. Das mache ich schon deshalb nicht, weil Adobe m.w. keinen Weg vorsieht, LR irgendwann unter Mitnahme aller Bearbeitungsdaten zu verlassen. Ein Lock-In in ein Abo-Modell ist für mich (als Hobyfotograf) ein No-Go. Ich bearbeite ebenfalls RAW, habe also vermutlich eine ähnliche Datenmenge, die ich jeweils bewege.

    Wenn du Speed willst, solltest du bei Synology ein NAS nehmen, das mit einer PCIe-Netzwerkkarte auf 10Gb/s gebracht werden kann. Dass ist rund 1GB/sec. Als Alternative gibt es bei QNAP NAS-Systeme mit Thunderbolt-3-Schnittstelle. Wenn du dein NAS direkt neben den Mac stellen kannst, wäre das an Speed und Kompatibilität das Optimum.

    Ansonsten müsstest du das NAS mit einer PCIe-Karte und einer 10Gb-Direktleitung an einen 10Gb-Adapter anbinden, den du direkt in eine deiner Thunderbolt-3-Schnittstellen am Mac steckst. So ein Teil kostet ca. 100€. Dann benötigst du keinen 10Gb-Switch. Deinen normalen Switch kannst du über die normalen LAN-Schnittstellen mit deinem NAS verbinden, für alles andere.

    Oder du hängst dir auch so eine kleine SSD direkt an einen Thunderbolt 3-Port, verschiebst alle Bild-Daten dorthin, bearbeitest sie dort, und machst auf ein normal angebundenes NAS lediglich ein Backup dieser Originärdaten. Das kann dann nachts durchdackeln , da reicht LAN allemal.
    Geändert von Synchrotron (10.10.2019 um 20:47 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Die aktuellen Daten liegen bei mir auf einer NVME-SSD am Thunerbolt 3.
    Und werden, wenn nicht mehr benötigt, auf eine andere grosse HD exportiert.

    Angenommen ich binde mein NAS per LAN ins Netzwerk ein.
    Wie lange dauert es dann wenn ich zum Beispiel einen Ordner mit maximal 100 GB vom NAS ziehen will?

    Es kommt immer wieder vor, dass ich in alten Projekten was machen muss oder noch ein Bild usw. benötige.

  7. #7
    Anwender
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    Standard

    Zitat Zitat von Synchrotron Beitrag anzeigen
    Wenn du Speed willst, solltest du bei Synology ein NAS nehmen, das mit einer PCLe-Netzwerkkarte auf 10Gb/s gebracht werden kann.
    Das heißt PCIe. PCL ist eine Druckersprache.

  8. #8
    Anwender Avatar von peterhoffmann
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    Standard

    Zitat Zitat von NASenhaare Beitrag anzeigen
    Angenommen ich binde mein NAS per LAN ins Netzwerk ein.
    Wie lange dauert es dann wenn ich zum Beispiel einen Ordner mit maximal 100 GB vom NAS ziehen will?
    100 GB => eine Viertelstunde
    Viele Grüße,
    Peter

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  9. #9

    Standard

    Welches NAS müsste ich eurer Meinung nach genauer anschauen und warum?

  10. #10

    Standard

    Aus meiner Sicht mindestens 4-Bay, weil man mit einem RAID-Verbund von 2 Festplatten bei allen kleineren schnell am Ende ist. Außerdem ist im RAID mit 2 Platten (bei 1 Platte Ausfallsicherheit) immer 50% der Gesamtkapazität weg. Bei 3 Platten sind es noch 1/3, bei 4 Platten noch 25% etc. Also hat man nur bei mehr als 2 Platten in einem Verbund einen echten Nettogewinn an Kapazität.

    Dann gibt es die Entscheidung RackStation (= 19“-Serverschrank) vs. StandAlone-Modell.

    Wenn du dir die PCIe-Option und damit 10Gb/s offen halten willst, musst du schauen, was dir da gefällt (preislich und von der Performance).

    Auf dieser Seite kannst du unter den LAN-Ports die 10Gb fest und optional anhaken und dann schauen, was übrig bleibt:

    https://www.synology.com/de-de/products?

    Grundsätzlich empfehle ich noch 2 Dinge:

    - Eine USV für die Synology oder je nach Standort gleich für Router, Switch, PC und NAS zusammen. Stromausfälle und Spannungsspitzen killen Festplatten, vor allem die auf Servern.
    - RAM aufrüsten, gerne viel und auch mehr, als Synology selbst angibt. Wichtig: Kompatible Speicherbausteine kaufen. Meine Erfahrung ist, dass „ungenutztes“ RAM, weil das Betriebssystem es als Pufferspeicher für Datenbewegungen benutzt, den ganzen Datenverkehr glättet und beschleunigt. Eine gute Seite, die das auch testen und sagen, bis wohin sie eine Aufrüstung empfehlen, ist diese hier:

    https://www.speicher.de/arbeitsspeic...skstation.html

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