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  1. #1
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    Standard NAS Einsteiger - wieviel Bay sind sinnvoll?

    Hallo beisammen,

    ich stehe kurz vor dem Kauf meines ersten NAS. Ich möchte diesen als Speicher für Plex-Inhalte (vornehmlich 4k Blurays) verwenden. Ein Film hat ja schnell mal 60 GB - ich kann leider jedoch noch gar nicht einschätzen, wie schnell ich so ein NAS mit Medien dieser Art voll fülle.

    Was sich mir nach Recherche gezeigt hat ist jetzt folgendes: Wenn ein NAS voll ist, steht man irgendwie an. Von den Erweiterungsgehäusen wird allgemein eher abgeraten (kosten soviel wie ein NAS, geräteübergreifendes Volume soll riskant sein; wenn ein Gerät von beiden das zeitliche segnet ist alles futsch etc...).

    Wenn ich allerdings später ein zweites 4 Bay NAS kaufe, dann fehlen mir abermals 1 Bay an Daten. Ich möchte gerne mit einer oder zwei 10 TB WD Red beginnen und nach und nach bestücken.

    Jetzt steh ich eben vor folgender Frage: 4 Bay oder 8 Bay?

    Ein Argument, das gegen 8 Bay spricht, ist natürlich der anfängliche Anschaffungspreis sowie die Tatsache, dass ich eben nicht einschätzen kann, wie schnell ich alles voll mache. Irgendwie hab ich Angst davor, dass das NAS schon den Geist aufgibt, bevor ich alles voll gemacht hab. Außerdem wird ja auch der Support irgendwann eingestellt.

    Gegen 4 Bay spricht wiederum der eingeschränkte Speicher, wenn ich später noch ein 4 Bay kaufe (also insgesamt 20 TB weniger vs nur 10 TB weniger im 8 bay NAS bei SHR 1), außerdem hab ich dann zwei Geräte die Lärm machen.


    Falls ich nach Beratschlagung eher zu 4 Bay tendiere, hätte ich dann noch konkret ne Modellfrage: Da Transkodierung von meiner Shield übernommen wird (full hd schafft die), benötige ich doch eigentlich keine 918+ oder? da würde doch eine 418j auch reichen. Oder hat die 918+ noch andere Vorteile in meinem Anwendungsfall? Bzw ist die 418j überhaupt qualitativ zu empfehlen?

    Auf 8 Bay Seite gibts ja irgendwie nur die 1819+ - da gibts nicht viel zu fragen glaub ich.


    Bitte verzeiht die vielen Fragen. Bin noch sehr unschlüssig. Vielleicht kann mir jemand mit Erfahrung weiterhelfen.

    Besten Gruß!
    Geändert von Tool (28.08.2019 um 00:39 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Willkommen im Forum.
    Du hast bereits alles sehr gut zusammengefasst und all deine Erkenntnisse sind schlüssig und korrekt. Da gibt es nichts zu ergänzen.
    Die Frage wieviel TB du in den nächsten Monaten, Jahren auf der DS lagerst kannst nur du selber beantworten

    Ich persönlich würde mir an deiner Stelle auch noch die DS1019+ in die Überlegungen einbeziehen. Sie hat 5 bay, also mehr als genug HDD Schächte frei für weiteren Ausbau vom Speicherplatz. Im SHR 1 würde also ein zusätzlicher Platz zur Verfügung stehen. Ausserdem wird sie mit 8 GB RAM geliefert und du kannst sie ganz leicht auf 16GB RAM bringen, da BEIDE (!) RAM Slot über den HDD Schacht frei zugänglich sind. Du musst dazu nicht das Gehäuse zerlegen wie bei vielen anderen Modellen.
    Ich persönlich sehe in den nächsten 5 Jahren die Begrenzung auch nicht an den HDD Schächten und den HDDs (es werden welche mit 40 TB und mehr kommen, vorerst aber 20 TB) sondern an der max Volume Grösse von 108 TB pro Volume.
    Du solltest also unbedingt darauf Achten beim Einrichten von deinem DSM dass du die Option wählst, JA mehrere Volumes anlegen. Auch wenn du im Augenblick nur Volume 1 verwendest.
    Aber sonst nimmst du dir die Möglichkeit später mit ein paar Mausklicks ein Volume 2 einzurichten wenn du irgendwann an der 108 TB "Mauer" anstehst.

    Später wenn du noch mehr Speicher brauchst, kannst du dir dann immer noch eine zweite DS holen und schlimmstenfalls die "alte" DS1019+ dann als Backup NAS laufen lassen zur neuen DS mit XX HDD Schächten.

    Zwei Dinge würde ich ebenso noch dringend anraten, bitte nimm unbedingt eine USV dazu, es reicht eine kleinere wie die APC Pro 900VA für Router, Switch, DS und Netzteil von externen HDDs oder Dockingstation.
    Diese ganzen RAID "Dinge" sind empfindlich auf Spannungsschwankungen und Stromausfälle. Wenn der Speicherpool und/oder dein Volume abstürzt können deine Daten weg sein. Volume weg = Daten weg!
    USV einfach an die Steckdose, DS an die USV anstecken, beiliegendes USB Kabel zum Verbinden von USV und DS anstecken und Einstellungen im DSM vornehmen.
    Was mich dann gleich zu Punkt 2 bringt. Überlege dir ein Konzept WIE du diese Datenmenge auf einen externen Speichermedium unabhängig von der DS sichern möchtest.
    Wenn die Blue Rays frei verfügbar sind, dann müsstest du kein echtes Backup davon machen, du hast halt schlimmstenfalls nochmal die Arbeit mit kopieren auf die DS, aber die "Quelle" wäre ja für eine erneute Wiederherstellung noch da.
    Synology DS 916+ | 8 GB RAM | @ DSM 6.2.2 - 24922-U3
    1x Western Digital Red WD60EFRX @ SHR, ext4
    3x Western Digital Red WD100EFAX @ SHR, ext4
    Synology DS 218+ | 16 GB (8+8) RAM | @ DSM 6.2.2 - 24922-U3 (Backup DS)
    2x Western Digital Red WD100EFAX @ Basis, ext4
    Backup: 3x ext. HDDs USB 3.0 @ GPT / NTFS + ext4
    Backup: Dockingstation Inateck FD1003 USB 3.0 @ ext4
    USV: APC Back-Ups Pro 1500
    usbshare Nummern frei definieren: <Anleitung klick>

  3. #3
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    Standard

    Allerdings ist aktuell die 1019+ zumindest im Straßenpreis ein sehr großes Stück teurer als die 918+ und hat als einzigen Unterscheid ein Laufwerkslot mehr. Aus meiner Sicht hat dieses Modell das schlechteste Preis Leistungsverhältnis im Consumer Bereich.
    Je nachdem welcher SATA Chip intern verwendet wird ist der Aufpreis für Synology ein paar Cent bis maximal ein niedrigen zweistelliger Dollarbetrag.
    Da lässt man sich die kleine Vergrößerung fürstlich bezahlen.
    716+II 8GB RAM, 8 TB SSD 24/7
    918+ 8 RAM 42 TB HDD gelegentliche Daten
    1815+ 64 TB HDD Backup
    1813+ 54 TB HDD Offsite Backup

  4. #4
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    Standard

    Danke für eure Tipps! Hab mir jetzt die 918+ bestellt und hoffe damit fürs erste gut ausgestattet zu sein.

    Dankeschön

  5. #5

    Standard

    Du kannst die 918+ auch immer noch mit der 517 erweitern ... das hab ich auch gemacht ....
    Mit freundlichen Grüßen
    InDePeNdEnT64


    Meine Hardware:
    DS918+ mit 16 GB RAM / 40TB WD RED - Version: 6.2.2-24922-3
    DX517 mit 32 TB HGST / 8 TB IRON WOLF
    DS918+ mit 8 GB RAM / 32 TB IRON WOLF - Version: 6.2.2-24922-3
    WD My Book Duo 16TB mit WD80EMAZ-00WJTA0

  6. #6

    Standard

    Die DS918+ ist ein wirklich gutes Angebot für Privatpersonen.

    Der Vorvorgänger (In Bezug auf die CPU-Generation), die DS412+, tut es bei mir in der Firma immer noch. 2 Server, 30 Clients und nen gutes Dutzend Mobilgeräte werden dort gesynced und gebackuped über einen Raid5 aus 3xHDD + SSD-Readcache 1xSSD. Die DS918+ käme in dem Szenario sogar auf RAID5 aus 4HDD + RW-SSDCache 2SSD. Damit ist man also sicher sehr gut aufgestellt.

    Etwas Flexibler ist die DS1819+ allerdings schon, weil man hier insgesamt 8 Laufwerke einsetzen kann, bei denen sich selber bestimmen lässt ob sie Volume oder Cache sein sollen. Darüber hinaus gibt es die Option PCIe für zukünftige Anwendung von 10gbE.

    Aber vllt schaust du mal, ob das https://www.synology-forum.de/showth...ight=smbstatus was für dein Anwendungsszenario sein könnte

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von Tool Beitrag anzeigen
    die 918+ bestellt und hoffe damit fürs erste gut ausgestattet zu sein.
    Das bist du damit auf jeden Fall. Wenn du sie dann zu Hause stehen hast und die HDD(s) da sind dann starten und loslegen. Bitte nimm dir aber Zeit und bring Geduld mit. Am Anfang ist es wirklich unübersichtlich und man ist fast erschlagen von den Möglichkeiten. Vor allem aber, spiel am Anfang nur herum. Lass dabei die von der Installation eingerichteten User, Gruppen, Systemordner usw unverändert. IMMER NUR eigene User, Gruppen, (gemeinsame) Ordner anlegen und mit diesen Testen. Die kannst du im schlimmsten Fall einfach wieder löschen. Danach spiel nur eine handvoll Daten, Filme, Musik auf deine DS und schau dir an wie deine DS arbeitet. Vor allem aber schau dir die Backup- und Sicherungsoptionen an!
    Installier dir Hyperbackup und sichere damit deine Testdaten auf eine externe HDD, lösche Daten auf der DS, stelle sie mit Hyperbackup wieder her usw usw. Im Laufe der Zeit wird es verständlicher wie die DS arbeitet.
    Erstell ein Volume, lösch ein Volume. Du wirst sehen Volume weg = Daten weg! Dann weißt du was du später im aktiven Betrieb keinesfalls tun darfst.
    Erst danach deine ganzen Daten auf die DS übertragen und in den Vollbetrieb gehen.
    Noch mal, Zeit und Geduld mitbringen, dann wird das schon.

    Bis die DS kommt, kannst du dich jetzt schon mit DSM vertraut machen indem du die Demoversion <klick> ausprobierst. Links auf "Jetzt testen" klicken und den Anweisungen folgen.
    Der Aufbau dauert etwas, aber dein DSM wird dann exakt so aussehen. Du kannst einige Befehle in der Demoversion durchprobieren, aber es stehen nicht alle zur Verfügung. Das teilt dir das Testsystem aber dann mit.
    Synology DS 916+ | 8 GB RAM | @ DSM 6.2.2 - 24922-U3
    1x Western Digital Red WD60EFRX @ SHR, ext4
    3x Western Digital Red WD100EFAX @ SHR, ext4
    Synology DS 218+ | 16 GB (8+8) RAM | @ DSM 6.2.2 - 24922-U3 (Backup DS)
    2x Western Digital Red WD100EFAX @ Basis, ext4
    Backup: 3x ext. HDDs USB 3.0 @ GPT / NTFS + ext4
    Backup: Dockingstation Inateck FD1003 USB 3.0 @ ext4
    USV: APC Back-Ups Pro 1500
    usbshare Nummern frei definieren: <Anleitung klick>

  8. #8
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    Standard

    Hallo nochmal, habe heute Zeit das NAS einzurichten.

    Eine Frage hätte ich bereits: Die 918+ hat zwei LAN Ports. Ich habe einen Switch von TP-link (TL-SG108E). Kann ich damit Link Aggregation machen? Und wenn ja gibt es dazu irgendwo ne Anleitung? Bzw macht das überhaupt Sinn?

    Dankeschön!

  9. #9

    Standard

    Es macht nur dann Sinn, wenn zeitgleich mehr als ein Client auf deine DS zugreift.
    Ansonsten Bond in der DS einrichten und LAG im Switch einrichten.
    Synology DS 916+ | 8 GB RAM | @ DSM 6.2.2 - 24922-U3
    1x Western Digital Red WD60EFRX @ SHR, ext4
    3x Western Digital Red WD100EFAX @ SHR, ext4
    Synology DS 218+ | 16 GB (8+8) RAM | @ DSM 6.2.2 - 24922-U3 (Backup DS)
    2x Western Digital Red WD100EFAX @ Basis, ext4
    Backup: 3x ext. HDDs USB 3.0 @ GPT / NTFS + ext4
    Backup: Dockingstation Inateck FD1003 USB 3.0 @ ext4
    USV: APC Back-Ups Pro 1500
    usbshare Nummern frei definieren: <Anleitung klick>

  10. #10
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    Ok also ist der Anwendungsfall gegeben. Gibts da irgendwie ein Tutorial? Also switch in router und mit zwei kabeln von switch zum NAS oder? Hab gelesen es gibt dynamische und statische Aggregation....aber mein switch kann glaub ich nur statisch oder?

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