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  1. #11
    Anwender Avatar von Lucifor
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    Standard

    Du verstehst hier grad die Verschlüsselung falsch.
    SMB verschlüsselt die Datenpakete nochmals, ganz einfach gesagt verschlüsselt smb eine Verschlüsselung.
    Ob die SMB Verbindung nun verschlüsselt ist oder nicht, spielt keine Rolle wenn das Passwort zur DS sowieso gehackt ist. Das ist ein Schutz vor Man-In-The-Middle Attaken. Greift jemand von aussen auf die DS zu sollte die SMB Verschlüsselung an sein. Das ist aber wie gesagt eine Clientseite Klamotte.

    Die Verschlüsselung auf der DS (Share ect) ist etwas was die DS regelt und generell vor unberechtigtem Zugriff schüzt. Diese VErschlüsselung benötigt Systemzeit und Systemreserven. Das merkt man dann deutlich an den Übertragungsraten.
    Hier muss man abwägen was wichtiger ist, schnelle Datenübertragung oder gesicherte Shares.

    Steht die DS in einem Safe in der Bank und selbiges steht in Fort-Nox brauchste die Shares nicht verschlüsseln, kommt eh keiner an die DS, du und die Daten allerdings auch nich GGGG

    Steht die DS im Haus/Wohnung und es ist ein Leichtes die DS zu stehlen ist Datenverschlüsselung auf der DS Pflicht (Meiner Meinung nach)

    Bei mir hier ist das so:

    Die DS, die Netgear und alle weitere IT-Technik ist in einem extra Raum im Haus. Auf diesen Raum habe nur ich Zugriff. Den Schlüssel zum Raum (also realer Schlüssel) habe nur ich und immer dabei.
    Die DS startet nur komplett durch wenn ein spezieller USB-Stick beim Starten eingesteckt ist, ist er das nicht werden die verschlüsselten Shares nicht eingehangen und sind somit nicht erreichbar, für mich/uns nicht, für jemanden anderes allerdings auch nicht.
    Ich verschlüssele nicht alle Shares auf der SD, sondern nur spezielle vor unbefugten Augen Schützenswerte Dinge.

    Unverschlüsselte Shares werden mit knapp 130Mb/s befeuert, verschlüsselte Shares allerdings nur mit 40-60Mb/s.

    Diese Sicherheitseinrichtung ist jedoch nur dazu gedacht im Falle eines Diebstahls die Daten zu schützen, das hat wie gesagt rein garnichts mit der SMB Verschlüsselung zu tun.
    (MegaCUBE) DS916+ 8GB-RAM 4x 6TB Seagate Ironwolf
    (HyperCUBE) DS918+ 16GB-RAM 4x 3TB Ironwolf (Backup)
    (UltraCUBE) FreeNAS i5 32GB-RAM + sämtliche Übergebliebene Platten (Vault Backup)
    (Cube Zero) In Planung: AMD FX8800, Gigabyte GA990FX F12, 32GB-RAM, FreeNAS
    (The Cube) Rente: ReadyNAS NV Plus V2 256MB-RAM 4x 3TB WD-RED

  2. #12
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    Ich habe auch eine DS215j. So um die 50MB/s sind durchaus üblich. Ab und zu schaffe ich über 100MB. Wer also Gbit ausreizen will, sollte die schnelleren DS kaufen. Nur mein Senf...
    DS215j im SHR mit 3TB WD red und 3TB Seagate Desktop, CloudStation, PhotoStation, NoteStation, AudioStation, SurveillanceStation
    DS212 1 x 8TB Seagate Archive und 1 x 10TB WD red jeweils als Basic, alle Videos und das Backup der DS215j
    Xiao Mi TV bar Android Soundbar mit Kodi
    Xiao Mi TV Box 3s Android TV mit Kodi
    Airplay mit diverser Hardware
    Ubiquiti Netzwerk Hardware
    Raspberry Pi Pi-Hole, Unifi-Controller

  3. #13

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    50MBs sind ja auch vollkommen okay. Nicht aber max 12 und eher so 3,5MBs. - das lag an der SMB Config in der DS und konnte ja nun behoben werden.

    Sehr interessante Anwendung, die DS so abzusichern. Damit werde ich mich auch noch beschäftigen. Und dazu würde ich ja dann sicher eine schneller DS benötigen. Wie genau funktioniert das mit dem Stick? Liegt da ein Schlüssel drauf?

    Allerdings beschreibst du einen Anwendungsfall, wenn ich das richtig verstanden habe, wo es sinnvoll sei, auf SMB Verschlüsselung zu setzen. Dann, wenn die DS von außerhalb erreichbar sein sollte. Und genau das ist eine meiner geplanten Anwendungen. Überwiegend möchte ich die DS als Speicherort und Bereitsteller von Fotos nutzen, für mein Hobby Fotografie. In meiner Naivität habe ich mir vorgestellt, die DS als eigene Cloud nutzen zu können, in mehrerer TB Größe. Mittels externen Zugriff wären ja 7MB/s noch okay. Wenn ich das richtig verstehe, habe ich dann aber generell nur noch diesen Durchsatz. Oder kann ich das anders konfigurieren? Denke, das ist ein Thema für einen anderen Thread.

    Hier wäre es wichtig zu wissen, ob man den Datendurchsatz mit einer schnelleren DS verbessern kann, wenn man auf SMB Verschlüsselung setzen möchte!?

  4. #14
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    Klar, mit einer besseren CPU und mehr RAM wird die Ver-/Entschlüsselung bestimmt schneller sein.

    Und dazu würde ich ja dann sicher eine schneller DS benötigen. Wie genau funktioniert das mit dem Stick? Liegt da ein Schlüssel drauf?
    Im Prinzip recht einfach.
    * Schlüsselspeicher auf USB-Stick (da hast du ja zwei Auswahlmöglichkeiten seitens des DSM, also auf Systemartition oder auf USB-Stick gespeichert)
    * verschlüsselte gemeinsame Ordner (automatisch) über den Schlüsselspeicher entschlüsseln

    * USB-Stick aber nicht an der DS angesteckt lassen (oder den USB-Stick versteckt im Netzwerk, z.B. VirtualHere)
    und schon werden beim nächsten Start der DS die Ordner nur entschlüsselt, wenn der Stick dransteckt

    https://www.synology.com/de-de/knowl...re_key_manager
    https://www.synology.com/de-de/knowl...y_Synology_NAS
    https://idomix.de/synology-ordner-ve...luesselmanager
    Geändert von himitsu (11.02.2019 um 15:24 Uhr)

  5. #15

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    Mir ist soweit klar, dass ich die Verschlüsselung der Shares mit einer besseren Diskstation besser und schneller hinbekomme.

    Immer noch unklar ist allerdings was das mit der SMB Verschlüsselung machen würde. Mit meinem aktuellen Setting erreiche ich lokal einen viel zu geringen Datendurchsatz. Und mir ist immer noch nicht so ganz klar, ob ich SMB Verschlüsselung brauche, wenn ich das NAS extern verfügbar (über z.B. WebDav) mache. Das SMB Protokoll wird doch dann nur im lokalen Netz benutzt. Oder kann das ein Einfallstor von außen sein? (Man in the Middle)

    Irgendwie hat das ja noch immer etwas mit dem Datendurchsatz zu tun. Vor allem geht es um die Frage, inwieweit eine J-DS in der Lage ist, vernünftigen Datendurchsatz bei einer hohen Sicherheit des Datenverkehrs zu erreichen.

  6. #16
    Anwender Avatar von peterhoffmann
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    Zitat Zitat von Privatnutzer_1 Beitrag anzeigen
    inwieweit eine J-DS in der Lage ist, vernünftigen Datendurchsatz [...] zu erreichen.
    Eine DS der J-Reihe (DS218j) ist ein reiner Speicherort. Viel mehr schafft sie halt nicht. Wer mehr will, muss in der Palette höher greifen, z.B. eine DS218+. Wenn man dann noch Docker oder VM betreiben will, sollte die DS noch speicherseitig aufrüsten, z.B. mit einem 8GB-Riegel. Dann hat die DS218+ rund 10GB RAM und macht auch richtig Spaß.
    Viele Grüße,
    Peter

    DS216+
    mit 8GB u. Noctua
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    O AvrLogger für Synology DS
    Temperaturen, Netzwerk- und HDD-Aktivität fest im Blick
    O Ultimate Backup
    Backup der DS leichtgemacht
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    Oberfläche für OCRmyPDF

  7. #17
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    @Lucifor das mit der verschlüsselung ist ja interessant, hatte ich bisher noch nicht beachtet. Vielleicht sollte ich mir da mal noch ein paar Gedanken drüber machen.

    @Privatnutzer_1
    730Mbit/s / 8 = 91,25Mbyte/s
    Ein guter Richtwert bei WLAN sind so 50% Overhead für Paritätschecks und Kommunikation der Clients. Das heißt aus den theoretisch möglichen 91Mb/s werden 45Mb/s reine Datenübertragung mit welcher du deine Daten rüber schiebst.
    Das deckt sich dann auch mit deinen 44Mb/s von oben.


    Schau mal was für ein LAN-Kabel du zwischen deinem Laptop und FritzBox (oder Netzwerkdose oder so) hast. Eventuell hat das Kabel nur 2 der 4 Aderpaare belegt und ist somit nur ein 100Mb-Kabel.
    DS415+
    * CPU-Fix
    * 2x Seagate Ironwolf 4TB + 1TB HDD --> SHR
    * 1x Samsung 850 500GB SSD

    RT1900ac als Router
    RaspberryPi 2 als kleiner Webserver

  8. #18
    Anwender Avatar von Lucifor
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    Jepp die Verschlüsselung ist ein feines und gemeines Thema

    Wenn die DS über das Internet erreicht werden soll, aber es sich um http Verbindungen handelt und eben _nicht_ um SMB Verbindungen, kann man die SMB Verschlüssel getrost abschalten. Soll ein Share über das Internet erreichbar sein, ist sowieso VPN _und_ NFS das Mittel der Wahl und ganz sicher kein SMB.

    Soll heissen, nutzt Du DS-Note, DS Video, DS irgendwas brauchtse keine SMB Verschlüsselung, diese Verbindungen sind alle http.

    Hier ist das zum Beispiel so:

    Das Share "TimeMaschine" ist nicht über die DS verschlüsselt, die MAC Backups werden Clientseitig verschlüsselt. Zweimal verschlüsseln ist unnötig.
    Das Share "Musikarchiv" hingegen ist verschlüsselt. Alle meine Real existierenden CD´s von 1989 an bis heute sind auf der DS, die CD´s dazu im Keller. Dennoch ist das Share verschlüsselt.
    Alle privaten Daten, Kalender, Notizen, private Dateien ect sind ebenfalls verschlüsselt.
    Dies gilt für die ganze Familie.

    In einer IT Umgebung bin ich absoluter verfechter von USV, NAS HDD´s ect. Hier allerdings, ist mit Absicht keine USV Installiert. Im Falle eines Diebstahls ist die DS _nicht_ sicher wenn eine USV angeschlossen ist. Dann wird die DS sammt USV im laufenden Betrieb entwendet, somit sind die Shares offen und es muss nur ein Benutzer Passwort bzw. das Admin Passwort geknackt werden, somit ist die Verschlüsselung der Shares für die Katz.

    Ich kann mir also sicher sein im Falle eines Falles ist/war die DS aus und wird nicht durchbooten und ich kann (abgesehen vom Hardwareverlust) deutlich besser schlafen. Derjenige welcher hat nur einen 6 Kilo schweren Briefbeschwerer.

    Es ist halt ein schmaler Grad zwischen High Availability und Datensicherheit, man kann nicht alles haben.
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  9. #19
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    Mittels externen Zugriff wären ja 7MB/s noch okay. Wenn ich das richtig verstehe, habe ich dann aber generell nur noch diesen Durchsatz. Oder kann ich das anders konfigurieren?
    Was den Zugriff über das Internet betrifft, vergessen die meisten das die Uploadgeschwindigkeit nur ein Bruchteil der Downloadgeschwindigkeit ist. Und wenn Du dann Bilder über das Handynetz auf deine Privatcloud hochlädst, dann wirst Du vermutlich nicht mal die 3,5 MByte/s (28MBit/s) ausreizen. Genausowenig wie beim Abruf, weil bei dir Zuhause mit Standarttarifen auch bei 10 MBit/s (1MByte/s) upload wohl schon Schluss ist.

    @Lucifor
    Hier allerdings, ist mit Absicht keine USV Installiert. Im Falle eines Diebstahls ist die DS _nicht_ sicher wenn eine USV angeschlossen ist. Dann wird die DS sammt USV im laufenden Betrieb entwendet, ...
    Wenn die USV aber in einem anderen Raum steht, wird es schwierig beides zusammen ohne eine Unterbrechung der Verbindungleitung mitzunehmen.

  10. #20
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    Oder das Stromkabel so, dass man die DS nicht weg bekommt ohne das Kabel zu ziehen.

    PS: Es gibt ein Loch für'n Kensington-Schloss, auch wenn man dann dennoch ofrmals die Platten rausziehen kann.

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