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  1. #81
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    Also die grundlegenden NAS Aufgaben funktionieren sowohl mit meinen Synology als auch QNAP Kisten nahezu perfekt, das würde ich meinem Windows Server gerade auch wegen der eher Pest & Cholera Massenstorage Lösung nicht anvertrauen (entweder grottiges und unzuverlässiges Software RAID, oder teure RAID Karten bei denen man im Falle des Falles auf identische / ähnliche Hardware angewiesen ist um an die Daten zu kommen). Da macht ein Linux NAS Betriebssystem wie FreeNAS schon mehr Sinn, aber auch fort gibt es Tücken und Einschränkungen. Von der nicht ganz so trivialen Aufgabe, ein kompaktes Gehäuse mit genügend Hotswap Einschüben zu finden erst gar nicht zu reden.

    Zu den grundlegenden NAS Aufgaben gehört für mich aber auch das Backup, auch das ist mit einer einzigen Ausnahme voll und ganz über Synology / QNAP realisiert, und zwar die Bare Metal Recovery der Windows Kisten in meinem Netzwerk, da ich bei keinem von beiden etwas brauchbares diesbezüglich finden konnte. Die große Synology ist dennoch das Backup Ziel, nur bei der Software setze ich zu meiner vollsten Zufriedenheit auf das kostenlose Veeam Endpoint Backup.

    Was die 'erweiterten' Server Funktionen angeht, so sind zumindest die Multimedia Features bei Synology ziemlich gut gelungen, die Photo Station ist sehr brauchbar, die Audio Station auch und obwohl ich die Video Station nicht selbst nutze, taugt auch diese durchaus etwas für die meisten Nutzer. Gerade die Kombination mit mobilen Apps kann man DIY eher schwer realisieren.

    Ob jetzt unbedingt auch 'Heavy Duty' Serverdienste wie eine ausgewachsene Virtualisierung auf dem NAS laufen müssen, das sei jedem selbst überlassen. Ich selbst bin nicht unbedingt ein Fan davon, dafür habe ich einen separaten Server (hier bekommt man in der Tat DIY deutlich mehr fürs Geld) und denke auch nicht, dass das eierlegende Wollmilchsau Prinzip zielführend ist. Aber das wofür ich die NAS angeschafft habe erfüllen sie, und zwar sehr gut und zuverlässig seit Jahren.

    And den angebotenen Funktionen und der Software an sich, zumindest für den Heimbereich, habe ich weniger zu bemängeln. Es wäre nur schön, wenn sich vor allem Synology nicht mehr nur auf der Software ausruhen und endlich auch bei der Hardware aus der Lethargie erwachen würde.

  2. #82
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    Ich muss sagen, ich war sehr zufrieden mit der Virtualisierung auf meinem Qnap TVS-871.

    Dessen Geschwindigkeit beim Handling hat sich wirklich nicht unterschieden mit dem eines Laptops etc. Liegt wohl an der Desktop-CPU die ich drin hatte.
    Jedoch war die Stabilität von QvPC nicht die aller Beste. Ich musste ab und an die NAS komplett neu starten, weil ich nichts mehr angezeigt bekam über HDMI. Die NAS selber funktionierte, aber über den HDMI-Anschluss bekam man nichts mehr angezeigt bis zum nächsten Neustart. Kam ca. einmal in der Woche vor. Das war sehr nervig.

    Ich bin abgerückt von der Idee der eierlegenden Wollmilchsau und würde Virtualisierung auf einen NUC auslagern. Kommt auch billiger beim Stromverbrauch.

    Wichtig ist auch die angebotene eigene Software wie zB Photostation. Diese war bei QNAP etwas buggy und träge und meiner Meinung nach eher für den asiatischen Markt konzipiert.
    Zuhause:
    - Qnap TS-419P II - QTS 4.2.2
    - ehemals Qnap TVS-871 PT 4G (defekt)
    - Synology 18xx+ (in Planung, wenn das neue Modell kommt)
    - Raspi 3 (OpenELEC)

    Firma:
    - 2x Qnap TS-859+

  3. #83
    Anwender Avatar von randfee
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    guter Punkt das mit den NUCs!
    Preis/Leistung sowie Energieverbrauch und letztlich auch die freie Installierbarkeit sind sicher gut.
    WAN Gateway: Pentium 4560 (fanless) | Sophos UTM9 | Firewall & VPN
    NAS#1: DS214play | 2x WD40EFRX Arbeitslaufwerke, Backups - CloudStation
    NAS#2: DS410 | 4x WD20EARS-00MVWB0 2TB (3 Platter) @ RAID5 Backup von NAS1
    NAS#3: DS115 | 1x WD80EFZX Movie & Audio, Downloads
    NAS#4: DS1817+ | 5x IronWolf 10TB SHR-1 | 256GB SSD reach-cache Migriere grade alles hierdrauf
    W-LAN: Synology RT2600ac (>50MByte/s im ganzen Haus)
    Backups 22TB an externen Platten |2 außer Haus

  4. #84
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    Für die Virtualisierung würde ich persönlich eine kleine Box auf Xeon-D Basis zusammenstellen (Supermicro ITX), da gibt es sehr leistungsfähige 4-6 Kerner mit 35W TDP, oder 8 - 12 Kerner mit 45W TDP und wirklich brachialer Leistung, neben 10GBe on board, M.2 Slot(s) (2280), reichlich SATA3 Ports und ECC RAM Unterstützung (bis 128GB). Sicherlich nicht gerade Schnäppchenpreise, aber für rund 1000 Euro kriegt man da schon etwas sehr performantes zusammengestellt, das leistungsmäßig selbst die Xeon E3 in vielen Server-relevanten Anwendungsszenarien locker in den Schatten stellt. Die ideale low power Plattform für die Virtualisierung mMn.

  5. #85
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    Da ich selbst bis vor Kurzem einen NUC zur Virtualisierung genutzt habe, kann ich sagen, dass es viele Nachteile mit sich bringt: Erweiterbarkeit (ist praktisch nicht gegeben), bei länger anliegenden Last ist der NUC zudem, was die Lautstärke anbelangt, mit einem Staubsauger vergleichbar. Zudem kann man keine große Datenspeicher verbauen und ist damit auf iSCSI angewiesen, was bekanntlich auch Strom braucht und die DS natürlich selbst ohne Last am Stromsparmodus hindert.
    Mit ~7Watt Verbrauch im Idle ist dieser natürlich sehr sparsam (i3-4010, 16GB RAM und 128GB SSD).

    Die Idee von Bitrot habe ich kurzzeitig in Erwägung gezogen, habe aber - nicht zuletzt auf Grund des P/L - doch zum Dell PE T20 gegriffen.
    DS 413j | 2x 4TiB Red + 2x WD 4TiB Green | Cisco SG300-28 | ESXi-Host: Dell PE T20 E3-1225v3 32GB RAM | Inverto idl400s

  6. #86
    Anwender Avatar von Bordi
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    Hört mal das kann ja wohl nicht euer ernst sein oder? Nur damit die Syno wieder im rechten licht steht hier zum Zweitgerät raten? Das kann nicht euer ernst sein. Was ist plötzlich mit der hochgelobten Energieeffizient passiert? Zwei Kisten benötige mehr Strom als eine. Sieht so etwa fortschritt aus? ..und da ärgert ihr euch über heisse Luft?

    ..und crackm, wen Erweiterbarkeit praktisch nicht gegeben ist, hast du zum falschen Material gegriffen.
    DS1010+ since Q1/2010, DSM 2.2-1041
    • 2010 / 1: 5x 2TB RAID6 (5x ST32000542AS)
    • 2012 / 2: 5x 2TB RAID6 (1x ST32000542AS 4x ST2000DL003-9VT1)
    • 2013 / 5: 5x 3TB SHR-2 (5x WD30EFRX)
    Current config: 4GB RAM, DSM 5.2-5967 Update 4, phpVB 5.0.22-10, Link Aggregation | Cables: Cat.6a S/FTP 1200MHz | Switches: HPE 1920, Ubnt TS-8-PRO | Clients: 75% Linux, 15% Apple, 10% FreeBSD

    Liebstes Zitat: "Wenn du den Kopf im Gefrierfach und die Füsse im Backofen hast, ist es im Durchschnitt angenehm warm."

  7. #87
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    Zu viele kritische Funktionen auf ein Gerät finde ich manchmal beängstigend. Wunder-Router sind z.B. so ein Fall. Telefon, Fax, Scanner, Drucker, Internet, NAS, Netzwerk tot nur weil womöglich ein Video den DLNA Server abgeschossen hat und der Router daher neu gestartet werden muss.

    Bei NAS geht es mir ähnlich. Wenn mein Server einen Schluckauf bekommen sollte, dann kann ich zum nächsten Elektromarkt rennen alle nötigen Ersatzteile bekommen. Am Wochenende kann ich auch mal ein Desktop ausschlachten. Wo bekommt man Ersatz für einen fünf Jahre alten Synology her?

    Daher doch lieber die Aufgaben teilen. Nicht, dass ich Blödi bei Experimenten zu leichtfertig war und alle Dienste mit einem Schlag vom Netz ist...

  8. #88
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    Zitat Zitat von Bordi Beitrag anzeigen
    Nur damit die Syno wieder im rechten licht steht hier zum Zweitgerät raten?
    Das hat nichts mit 'rechtem Licht' und im Grunde überhaupt nichts mit Synology im Speziellen zu tun, sondern mit der Tatsache, dass eine 'eierlegende Wollmilchsau' nicht unbedingt zielführend ist, völlig unabhängig vom Hersteller. Im Übrigen gilt das oben geschriebene genauso auch für QNAP: auch dort bekommt man DIY deutlich mehr fürs Geld, wenn Virtualisierung das vorrangige Einsatzgebiet ist. Für das Geld, das man für die wirklich potenten QNAP investieren muss, welche für eine wirklich brauchbare Virtualisierung auch nötig sind, bekommt man DIY erheblich mehr.

    Wenn jemand nach einer eierlegenden Wollmilchsau sucht, wird er sicherlich fündig. Für mich ist das aber überhaupt nicht der Anspruch, mein NAS muss nicht unbedingt zig Serverdienste gleichzeitig übernehmen. Das ist auch nicht mein Anspruch an Synology - die sollen nur endlich zeitgemäße Hardware liefern, damit die Aufgaben, für die ich mir so eine Kiste anschaffen würde, auch entsprechend schnell bewältigt werden können.

  9. #89
    Anwender Avatar von Puppetmaster
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    "entsprechend schnell". Genau das liegt doch immer im Auge des Betrachters. Um nochmal auf den Heimanwender zurückzukommen, der freut sich sicherlich über mehr Speed, aber letztlich muss man sich immer fragen, ob das denn immer so unbedingt notwendig ist.
    Mein Gigabit Netzwerk zu Hause dümpelt jedenfalls 99% der Zeit einfach nur herum. Wenn dann mal was Größeres nläuft, stört es mich nicht weiter, ob ich nun 2 Minuten oder 5 Minuten warte, schließlich wird das Meiste ja ohne mein Zutun getan.
    Ich bin jedenfalls nicht bereit finanziell einen spürbar höheren Betrag auszugeben, nur damit es dann etwas fluffiger läuft. Diese Skala ist nämlich nach oben offen und ich fühle mich im breiten Mittelfeld meistens sehr lange wohl.
    Das gilt sicherlich nicht für jedermann, aber ich habe mir diese für mich entspannende Haltung einfach inzwischen zugelegt und genieße die Zeit, die ich dadurch gewinne, anderweitig. ;-)
    DS214+ DSM 5.2-5644 U3 | 2TB + 3TB WD Red (Basic) 24/7
    DS213+ DSM 5.2-5644 U3 | 1x 128GB SSD 1x750GB 2,5" HDD
    DS112 DSM 5.2-5644 U3 | 1x 6TB Archive
    Media Logitech Media-Server 7.7.2 | Squeezebox Classic | Squeezebox Transporter | WD TV live | VU+ Uno | Raspberry Pi - OpenELEC 6.0.1 Kodi v15
    USV APC Back-UPS RS550GI


    Synology Support-Kontaktformular | Migration zwischen DiskStations | Festplattenzugriff mittels Knoppix-DVD

  10. #90
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    Natürlich hat das mit dem jeweiligen Anspruch zu tun. Für die meisten User ist Gigabit Ethernet nach wie vor mehr als ausreichend, aber diese User setzen sich auch kein NAS für 1-2 tausend Euro in die Hütte. Nur bekommt man gerade in diesem Preisbereich, bzw. auch im Preisbereich bis 1000 Euro, bei Synology derzeit nicht unbedingt viel geboten was die Hardware angeht. Entweder man investiert über 2000 Euro für eine DS3617xs (oder gar die Rackstation Varianten der xs Serie) und ist selbst dann noch nicht am Ziel, wenn man gerne zumindest 10GBe für das investierte Geld sehen möchte (bei der DS3617xs muss diese unsinnigerweise nachgerüstet werden, obwohl der SoC das 'on board' unterstützt), oder eben Pustekuchen, auch wenn man die 12 Platteneinschübe gar nicht braucht. Es gibt von Synology keine wirklich potente NAS mit weniger Einschüben als 12, das allein ist schon ein Unding.

    Wenn es rein um NAS Aufgaben in einem Gigabit Netzwerk geht, 'reicht' auch eine 216J völlig aus, alles darüber ist quasi schon Overkill. Aber um 'Ausreichen' geht es hier eben nicht.

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